Ein neuer Bericht über Apples erstes faltbares iPhone macht die Runde, und die wichtigste Zahl ist kaum zu übersehen: 2,399 US-Dollar. Dies ist der geschätzte Startpreis laut einem Analysten von Fubon Research, der sich nach eigenen Angaben auf Daten aus der Lieferkette stützt. Sollte sich dies bewahrheiten, wird Apples faltbares Smartphone deutlich über dem Preis von Samsungs Galaxy Z Fold7 liegen, das bei 1,999 US-Dollar liegt.

Warum ist der Preis so hoch?
Teuer, ja. Aber da Apple selten im Niedrigpreissegment in eine neue Produktkategorie einsteigt, ist der Preis nachvollziehbar. Der Analyst nennt die üblichen Verdächtigen: das flexible Display, das Scharnierdesign und eine Reihe leichter Bauteile, deren Herstellung in Apples gewohnter Qualität offenbar nicht billig ist. Apples Gewinnmargen sind zudem tendenziell recht hoch, daher hat mich dieser Preis nicht so sehr überrascht wie erwartet.
Was mich überrascht hat, ist die Absatzprognose. Fubon glaubt, dass Apple noch rund 15.4 Millionen Geräte verkaufen könnte, darunter mehr als 5 Millionen im Jahr 2026. Das ist eine gewagte Prognose für ein Produkt, das noch niemand öffentlich vorgestellt hat. Apple hat jedoch in der Vergangenheit bewiesen, dass es auch mit hohen Einstiegskosten Early Adopters gewinnen kann. Das erste iPhone, das erste iPad Pro und sogar das Vision Pro hatten denselben Effekt: „teuer, aber faszinierend“.

Was das iPhone Fold bieten könnte
Gerüchte über die Hardware bestätigen die hohen Erwartungen. Das iPhone Fold soll über ein 7.58 Zoll großes Innendisplay verfügen, das Apple unbedingt faltenfrei gestalten möchte. Sollte es tatsächlich ein glattes Faltverhalten ermöglichen, würde es sich allein dadurch deutlich von der Konkurrenz abheben. Außerdem ist von einem 5.8 Zoll großen Außendisplay und einem größeren Akku als im iPhone 17 Pro Max die Rede. Faltbare Smartphones sind nicht gerade für ihre lange Akkulaufzeit bekannt, daher wäre ein größerer Akku eine sinnvolle Investition.
Apple hat sich beim Einstieg in den Markt für faltbare Smartphones ungewöhnlich viel Zeit gelassen, was darauf hindeutet, dass der erste Versuch ausgereift und nicht experimentell wirken soll. Ein Preis von über 2.000 Euro positioniert das Gerät nicht nur als Neuheit, sondern als das neue absolute Topmodell. Ob die Käufer diese Positionierung akzeptieren, hängt davon ab, wie gut Apple die üblichen Kritikpunkte an faltbaren Smartphones – wie die Steifigkeit der Scharniere, die Haltbarkeit des Bildschirms und das Gewicht – löst.
Sollte es dem Unternehmen dennoch gelingen, das Gerät haptisch optimal in Szene zu setzen, könnten die 2,399 US-Dollar weniger schmerzhaft erscheinen als zunächst angenommen. Apple hat dies – im Guten wie im Schlechten – schon einmal geschafft.
Key Take Away
- Analystenberichten zufolge könnte das iPhone Fold rund 2,399 Dollar kosten.
- Damit positioniert es sich deutlich über Samsungs Galaxy Z Fold7.
- Der höhere Preis ist auf die Kosten für Display, Scharnier und Leichtbaukomponenten zurückzuführen.
- Schätzungen zufolge könnte Apple über 15 Millionen Einheiten verkaufen.
- Gerüchten zufolge soll es sich um ein faltenfreies 7.58-Zoll-Display und einen größeren Akku handeln.
Quelle aus Gizchina
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