Mark Gurman hat in seinem neuesten Bloomberg-Newsletter Details zu iOS 27 veröffentlicht. Diesmal gibt es keine spektakulären Neuerungen – Apple verfolgt einen anderen Ansatz. Stattdessen werden veralteter Code bereinigt und die Akkulaufzeit verlängert. Die wichtigste Aufgabe von iOS 27? Aufräumen. Gurmans Quellen zufolge will Apple alles „optimieren und bereinigen“. Jahrelange iOS-Updates haben Codefragmente hinterlassen, die heute keine Funktion mehr haben. Diese Fragmente verlangsamen Smartphones und verursachen seltsame Fehler.
Die Apple-Ingenieure durchforsten derzeit das gesamte System. Dabei stoßen sie auf überflüssige, veraltete Codefragmente. Sobald diese entdeckt werden, werden sie vollständig gelöscht. Keine Patches, keine Workarounds – einfach weg. Man kann es sich wie das Ausmisten des Kleiderschranks vorstellen.

Die wichtigsten Punkte:
- iOS 27 konzentriert sich weniger auf neue Funktionen als vielmehr auf Codebereinigung und Systemoptimierung.
- Apple-Ingenieure entfernen über Jahre angesammelte Codefragmente aus der Entwicklung.
- Die Benutzeroberfläche wird nur geringfügig angepasst, eine größere visuelle Neugestaltung ist nicht geplant.
- Ältere, integrierte Anwendungen erhalten Effizienz-Upgrades zur Verbesserung der Betriebsleistung.
- Verbesserungen der Akkulaufzeit werden zusammen mit der kontinuierlichen Weiterentwicklung der KI-Funktionen erwartet.
Das Aussehen bleibt größtenteils gleich
Erwarten Sie bei iOS 27 keine radikalen Änderungen. Gurman sprach ausdrücklich von „kleineren Anpassungen der Benutzeroberfläche, keiner grundlegenden Neugestaltung“. Apple nimmt hier und da kleinere Anpassungen vor. Nichts Dramatisches.
Dieses Update fühlt sich anders an als frühere. Erinnern Sie sich noch an die Überarbeitung des Kontrollzentrums? Oder die Anpassungsmöglichkeiten des Sperrbildschirms? Oder die großen Widget-Änderungen? iOS 27 verzichtet auf all das. Das aktuelle Design bleibt erhalten, lediglich mit kleinen Verbesserungen.
Alte Apps werden besser
Mehrere integrierte Anwendungen erhalten „implizite Upgrades“, die auf die „Verbesserung der betrieblichen Effizienz“ abzielen. Es handelt sich nicht um neue Funktionen – sie sollen lediglich schneller und reibungsloser laufen.

Welche Apps genau? Gurman ging nicht näher darauf ein. iOS ist jedoch mit Dutzenden von Apple-Apps vorinstalliert. Taschenrechner, Kompass, Sprachmemos, Aktien-App – viele davon haben sich seit Jahren kaum verändert. Sie eignen sich wahrscheinlich am besten für Effizienzsteigerungen.
Akkulaufzeit rückt in den Fokus
Während die Codebereinigung läuft, arbeiten die Apple-Ingenieure auch an Verbesserungen der Akkulaufzeit. Das Beenden energieverschwendender Hintergrundprozesse sollte helfen. Auch die Optimierung der Kommunikation zwischen Apps und System trägt dazu bei.
Moderne iPhones kommen bereits gut mit dem Akku zurecht. Doch jedes iOS-Update bringt in der Regel Funktionen mit sich, die etwas mehr Strom verbrauchen. Ein Update, das sich ausschließlich auf Effizienz konzentriert, könnte diesen Trend vorübergehend sogar umkehren.
KI erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit
Abgesehen vom Fokus auf Leistung wird iOS 27 KI nicht völlig außer Acht lassen. Gurman erwähnte, dass Apple sich „auf die Verbesserung der KI-Funktionen“ im gesamten System konzentrieren werde.
Die Details sind noch unklar. Siri-Verbesserungen scheinen naheliegend. Vielleicht wird die Fotoerkennung intelligenter. Die Textvorhersage könnte verbessert werden. Automatische Vorschläge könnten besser werden. Und das alles ohne grundlegende Überarbeitung der Benutzeroberfläche.
Warum es wichtig ist
Apple macht das gelegentlich. Sie nehmen sich ein Jahr Zeit für die Konsolidierung, anstatt ständig neue Funktionen hinzuzufügen. Snow Leopard tat dies bereits 2009 für Mac-Computer. iOS 12 legte 2018 großen Wert auf Leistung.
Diese vermeintlich langweiligen Updates sind tatsächlich wichtiger, als man denkt. Sie beheben Probleme, bevor sie sich verschlimmern. Sie sorgen dafür, dass ältere Geräte weiterhin reibungslos funktionieren. Und sie verlängern die Supportdauer von Smartphones.
Niemand ist von Code-Bereinigungen begeistert. Aber ein morgen besser funktionierendes Smartphone ist wichtiger als eine schicke neue Funktion von heute.
Quelle aus Gizchina
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